Rapfen an der Waal

Ein Beitrag von Rudy van Duijnhoven

Das Wasser in der Waal – die Abtrennung des Rheins, kurz nach der niederländischen Grenze – ist noch sehr niedrig, aber die Rapfen jagen schon aktiv auf Brutfische.  An einer Stelle mit schneller Strömung, probierte ich heute Nachmittag einige Streamer. Der erste Wurf ergab direkt einen Schlag auf die Fliege, ein hoffnungsvoller Beginn. Da das Ufer hinter mir sehr hoch war, benutzte ich eine 9’6″ lange Rute für eine 6er Schnur.  Am Ende der AIRFLO Ridge Clear Floating Schnur, knüpfte ich ein 9 Fuß langes Vorfach und eine Spitze aus AIRFLO 3X Fluorocarbon. In dem Moment wo ich ziemlich statisch eine Christiaans Tuna Fly fischte (ein Muster mit einem Schwanz aus Arctic Fox und ein Körper bedeckt mit Epoxy), wurde diese voll attackiert. Ich konnte den Fisch direkt mit der Rolle drillen, und bekam somit keine Probleme mit eventuelle lose Schnur. Der schwere Fisch nutzte die Strömung voll aus, aber eine tief durchgebogene Fliegenrute, wusste sie letztenendes Richtung Kescher zu dirigieren. Das Maßband zeigte 82cm an, ein schöner Fang! Schnell ein Paar Bilder und schon verschwand der Rapfen wieder in die Tiefe. Nach diesem Fanf war es kurz ruhig, aber es dauerte nicht lange, bevor links und recht wieder Fische anfingen zu jagen. Wilde Turbulenzen, große Schwänze die durch die Gewässerfläche brechen… ich bringe meine Fliegenschnur schon wieder auf Länge!

82cm Kampfmaschine... ein toller Rapfen! - Bild: Rudy van Duijnhoven

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