Of mice and men…

Keine Ahnung, wie mir der Titel des Buches von John Steinbeck in den Sinn kam, hat dieser Beitrag doch überhaupt nichts mit dem Buch „Von Mäusen und Menschen“ zu tun, sondern mit Fliegenfischen – was sonst.

Das Buch habe ich vor langer Zeit gelesen, aber das tut nichts zur Sache. Obwohl, es geht schon um Mäuse… und auch um Menschen 😉

Fangen wir mal mit den Mäusen an.
Es geschah in Neuseeland, eh ein Paradies für Fliegenfischer, aber in der Saison 2019 – 2020 (Sommer ist da ja, wenn bei uns Winter ist) ganz besonders. Das „Mäuse“-Jahr ist hier etwas Besonderes und von vielen Fliegenfischern wird es herbei gesehnt um die eh schon großen Forellen zu bejagen. Warum?

Neuseeland, ein Paradies für Fliegenfischer.

Alle 5 bis 7 Jahre gibt es in Neuseeland ein Jahr mit einer Explosion der Mäuse-Population. Das hängt damit zusammen, dass eben in diesem Jahr die Buchen blühen, im Herbst ihre Samen in großen Mengen fallen lassen, somit soviel Nahrung für die Mäuse da ist, das sich die Population in kurzer Zeit um ein Vielfaches vermehrt. In der Nacht überqueren die Mäuse die Flüsse bei ihrer Suche nach weiterer Nahrung und werden damit leicht zum Opfer der großen Forellen. Diese passen ihren Ernährungsplan bis spätestens Sommer an dieses Phänomen an. Ich muss, glaube ich, nicht weiter schreiben, damit man versteht, dass die eh schon beeindruckenden Forellen enorme Gewichte erreichen und eine besondere Herausforderung darstellen.

Breiter Rücken… wohl breiter als sonst.

Nun kommen die Menschen ins Spiel, besser gesagt, die Angler ;-).

Wir haben in der Vergangenheit schon mal über Mike Kirkpatrick in diesem Blog berichtet.

Er hat mit „Insight… The Trophy Quest“ ein über 2-stündiger Film einer 6-tägigen Suche nach den „Trophy“-Fischen veröffentlicht. Er ist dabei in bester Begleitung. Unter anderem begleiten Leif Stavmo, Produktentwickler bei Guideline, und der Schweizer Jan Eckmann, ein Kenner der Gewässer Neuseelands, Mike beim Versuch die eindrucksvollen Forellen ans Band zu bekommen. Das ist gar nicht mal so einfach, wie man im Laufe des Films feststellen wird und es geht im Endeffekt auch um mehr als nur das Fangen der Fische.

Jan Eckmann mit einem STONKER, wie man in Neuseeland sagt.

Wunderbar festgehalten, eindrucksvolle Bilder, Momente des Glücks und der Verzweiflung, Langeweile kommt beim Ansehen dieses Films keine Sekunde auf. Schlimmer noch, man kann sich das sogar noch ein zweites Mal angucken.

Bei solch starken Fischen, muss man auch mal hinterher.

Natürlich ist die Aufzeichnung und die Nachbearbeitung einer solchen Tour aufwendig. Aus diesem Grund gibt es diesen Streifen bei Vimeo zu Kaufen oder zum Ausleihen, aber ich bin der Meinung, dass es sich lohnt, dafür die Euros in die Hand zu nehmen.

Auch Mike Kirkpatrick weiß, wie man die Forellen ans Band bekommt.

Wer also Netflix und Prime langsam durch hat, kann sich hier vielleicht noch ein Paar Stunden die Zeit vertreiben um sich auf bald hoffentlich bessere Zeiten einzustimmen.

 

Bilder: Screenshots aus dem Film.

  1. Mike Kirkpatrick 24. Februar 2021 um 11:49 pm

    Thanks buddy, Hope all is well! Cheers, Mike.

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