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48 Stunden

Mitte April. Beruflich am Freitag in Hamburg unterwegs, da liegt es nahe, am Wochenende an die Küste zu fahren. Mit Kumpel Matthias zwar lange und auch länger im voraus geplant, stellt sich heraus, dass uns aus unterschiedlichsten Gründen nur 48 Stunden bleiben… da muss schon alles perfekt laufen.

Der Fisch der 1.000 Würfe. Die Meerforelle zieht mich immer wieder in ihren Bann. Leider konnte ich in den letzten Jahren weniger oft raus als ich wollte. Als sich nunmehr die Gelegenheit bot, musste ich gar nicht lange nachdenken. Matthias und ich wollten immer schon ein paar Tage los und nun sollte es endlich mal passen. Eigentlich wollten wir nach Dänemark hoch, aber für 2 Tage lohnte es eher nicht, also ging es an die deutsche Ostseeküste. Und nun galt es, das Beste draus zu machen.
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Todeszonen in der Ostsee

In den letzten Tagen ist anläßlich des alljährlichen Weltklimaberichts wieder viel über unser Klima und über den Klimawandel berichtet worden. Ein Prozess der unaufhaltbar ist, wenn wir nicht entschieden was dagegen tun. Ebenso besorgniserregend fand ich einen Bericht, den ich bei n-tv.de fand.
Ich fahre, wenn es irgendwie möglich ist, 1 bis 2 Mal im Jahr an die Ostsee um auf Meerforellen zu fischen. Das es in der Ostsee „Todeszonen“ – also Gebiete mit extremem Sauerstoffmangel – gibt, war mir bekannt. Das diese Flächen so schnell größer werden und dies hauptsächlich der Landwirtschaft geschuldet ist (war da nicht vor ein Paar Jahren auch so eine Geschichte mit Gülle und Algen…), war mir in der Größenordnung nicht bekannt und gibt Grund zum Nachdenken. Zumal ja auch der Lebensraum der Fische davon betroffen ist :(.

Der Link zum Artikel:

http://www.n-tv.de/wissen/Todeszonen-nehmen-extreme-Ausmasse-an-article12569136.html

 

Meerforellenfrühjahrstour 2012

Auf Grund des Familiennachwuchses konnte ich in diesem Frühling leider nicht an die Ostsee fahren. Dennoch sprach ich viele Freunde und Bekannte die da waren. Die Ergebnisse fielen höchst unterschiedlich aus, aber die generelle Tendenz war doch eher, dass es schwierig war – zumindest mit der Fliege – an eine Forelle zu kommen. Rudy und Theo zum Beispiel waren auf Langeland und konnten erst in den letzten Stunden des Aufenthalts, als sich das Wetter einigermaßen beruhigte, einige kleinere Fische fangen. Andere, wie auch mein guter Freund Matthias gingen komplett leer aus.
Muss ich angesichts dieser negativen Erlebnisse froh sein, nicht gefahren zu sein? Jein, denn der Reiz ist so groß, dass ich trotz der schweren Bedingungen gerne meine Leine gestreckt hätte. Einer der auch an der Ostsee unterwegs war, ist Christoph Kleinbusch und er fasst seine diesjährigen Erfahrungen zusammen.

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