Fliegenfischen auf Rotaugen im Hafen… die 2.!

Die Pirsch im idyllischen Hafen von Spakenburg.
Die Pirsch im idyllischen Hafen von Spakenburg.

Ich hatte mich mit Huib an einem schönen, sonnigen Samstag zum Fliegenfischen verabredet. Ziel war der Fischerort Spakenburg in den Niederlanden. Angesprochen vom Bericht von Rudy van Duijnhoven, wollten auch wir einige Rotaugen und Barsche landen.

Ein Beitrag von Robert Wolhorn

Bei sonnigem Wetter kamen wir nach einer ca. 1 ¼ stündigen Anreise in Spakenburg an. Huib kannte den Hafen bereits und war dennoch erstaunt über die vielen Stippangler, die bereits viele der Angelplätze besetzt hatten. Also machten wir uns auf die Suche nach einer  freien Stelle. Nachdem wir mit einigen Stippanglern sprachen, sah es nicht sehr vielversprechend aus. Die großen Rotaugen waren nicht im Hafen. Dennoch bereiteten wir unsere 4er und 5er Ruten vor und versahen diese mit ca. 3 Meter langen Vorfächern. Wir versuchten es mit schweren Nymphen (Red Tag/Lead Head – nur mit Bleidraht unterm Dubbing) in den Größen 14 und 16. Nachdem wir einige vorsichtige Anbisse hatten und Huib das eine oder andere Rotauge sowie Barsche landete, wurden die Vorfächer mit einem Dropper versehen. Ich versuchte es mit einer Fasanenschwanznymphe und Huib mit einer Spider. Wir fischten sowohl in kurzer Distanz als auch  in ca. 5-6 Metern Entfernung. Trotz eines Bissanzeigers am Vorfach konnten wir nur sehr zaghafte Bisse wahrnehmen.

Frei Stellen sind am Wochenende jetzt eher Mangelware. Da wird es schon eng.
Freie Stellen sind am Wochenende jetzt eher Mangelware. Da wird es schon eng.

Spakenburg ist ein sehr schönes kleines Fischerdorf unterhalb des IJsselmeeres und bekannt durch die Heeringsfischerei. Spakenburg liegt oberhalb von Amersfoort und ist über die A12 vom Emmerich am Rhein kommend zu erreichen. In der Mittagszeit nutzten wir die Gelegenheit uns in einem Cafe ein wenig aufzuwärmen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit an einem der vielen Fischbuden seinen Hunger zu stillen.

Nicht riesig, aber netter Sport.
Nicht riesig, aber netter Sport.

Anschließend versuchten wir unser Glück erneut. Leider hatten noch nicht viele Stippangler ihren Angelplatz verlassen, so mussten wir auf die vorhandenen freien Stellen zurückgreifen. Es wurde noch hin und wieder ein Rotauge und sogar Rotfedern gelandet, jedoch die größeren Fische blieben uns verwehrt. Wir werden es in naher Zukunft erneut versuchen. Dann jedoch an einem Wochentag oder einem Sonntag. So können wir den Stippanglern aus dem Wege gehen. Wenn Sie hier angeln möchten, müssen sie, wie bei vielen Angelmöglichkeiten in den Niederlanden, im Besitz eines VISPas sein.

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